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PrayerBase - Portal für christliches Gebet

Beharrliches Gebet

Im anhaltenden Gebet flehend ausharren und nicht aufgeben!

Eine der einfachsten Formeln zur christlichen Nachfolge lautet schlicht: "Dran bleiben!" Dies gilt auch für unsere Gebete! Geben wir nicht einfach  auf, wenn erhoffte Veränderungen nicht gleich auf den Fuss sichtbar werden!

Oft ist das grösste Hindernis im Anfang unseres Betens zu finden: Fast immer ist es ein Problem oder eine Not, die uns zu verstärkten Gebetsaktivitäten treibt. Dabei versuchen wir uns gewissermassen "hochzubeten" aus der Tiefe unserer Not hinauf zu Gottes Reaktion auf unsere geäusserten Wünsche. Nicht unsere Freude an Gott, unser Vertrauen zu ihm oder unsere Liebessehnsucht zu ihm haben uns ins Gespräch mit ihm gebracht, sondern unsere Wunschliste, die übrigens durchaus fromm gefüllt sein mag.

Erkennen wir, dass uns hier von Anfang an für unsere Freundschaft zu Gott, für unsere fröhliche Familienbeziehung, für unsere tiefe Liebesbeziehung zu ihm ein kolossales Hindernis den Segen raubt?

Dieses Hindernis lässt sich nicht mit Worten beseitigen und eben so wenig mit Dank- und Lobliedern, die wir vor dem Gebet singen. Was es vielmehr braucht ist ein erleuchtetes und verändertes Herz, welches sich zuvorderst nach Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater sehnt und bestimmt wird von dem Vorrecht, in seiner Gegenwart sein zu können.

Erst im wachsenden Erkennen der Herrlichkeit Gottes wird uns klar, dass wir in Jesus Christus bereits ALLES empfangen haben (geistlich: Ep1,3; materiell 1. Tim 6,17b) und wir leben in der unumstösslichen Gewissheit: Alles was Gott tut und was er in unserem Leben zulässt, wirkt Segen!

Das von Jesus geforderte "unablässige" Beten erhält so eine ganz andere Bedeutung. Jesus möchte, dass wir möglichst ohne Unterbrechung, also ständig, in der lebendigen Herzensverbindung mit dem himmlischen Vater wandeln.

Damit wird aus Bitten Dank, aus Unsicherheit und Zweifel Lobgesang.

Jesus fordert an vielen Stellen nicht nur eindrücklich dazu auf, im Gebet dran zu bleiben! Nein, auch er selbst hat im Gebet gerungen! Der härteste Gebetskampf von Jesus fand statt im Garten Gethsemane: Jesus wusste ganz genau, wie Gottes Plan aussah! Dennoch betete er:

"Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir" Mt 26,39

Wenn Jesus, der den Heilsplan Gottes am besten kannte, hier die Freiheit hatte zu Gott zu kommen und um eine Änderung der bevorstehenden Ereignisse zu bitten, wieso sollten nicht auch wir mit all unserer Not vor Gott kommen dürfen und ihn um ein Abwenden unserer Lasten und Schwierigkeiten  bitten dürfen? Natürlich ergänzt Jesus einen weiteren, ganz zentralen Halbsatz:
"... doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"

Ein christlicher Buchtitel lautet:
       "Da änderte Gott seine Absichten, weil sein Volk zu beten wagte"
           Offene Grenzen, Bruder Andrew & Susan DeVore Williams, ISBN3-9520707-0-X

Folgen wir den Beispielen der Bibel und fangen wir selber an so  zu beten, dass
Gott seine Absichten ändert! Sehen wir, was beispielsweise Amos ganz genau so bei Gott erreicht hat:

"Der Herr Herr zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stund einer, der machte Heuschrecken im Anfang, da das Grummet aufging; und siehe, das Grummet stund, nachdem der König seine Schafe hatte scheren lassen. Als sie nun das Kraut im Lande gar abfressen wollten, sprach ich: Ach, Herr Herr, sei gnädig! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Da reute es den Herrn und sprach: Wohlan, es soll nicht geschehen!" Am 7,1-3

"Der Herr Herr zeigte mir ein Gesicht, und siehe, der Herr Herr rief dem Feuer, damit zu strafen; das sollte eine große Tiefe verzehren und fraß schon ein Teil dahin. Da sprach ich: Ach, Herr Herr, lass ab! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Da reute den Herrn das auch, und der Herr Herr sprach: Es soll auch nicht geschehen." Am 7,4-6

Weitere eindrückliche Beispiele dieser Art können Sie auf dieser Hompage nachlesen z.B. bei Abraham oder bei Mose. Bleiben wir also beharrlich und voller Zuversicht und beten wir mit Psalm 13:

"Herr, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir: Schaue doch und erhöre mich, Herr, mein Gott."

Wagen wir uns voller Glaubenskraft hinaus und "gehen auf dem Wasser"!
Halten wir fest am Gebetl, vertrauen und danken wir und freuen wir uns auf das, was Gott tut!

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