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PrayerBase - Portal für christliches Gebet
Angriffe abwehren
Abwehr von Angriffen durch rechtzeitige
Identifikation
Eine der grössten Herausforderungen in unseren Tagen
scheint mir die "Identifikation" der Angriffe und das sofortige
Umschalten auf "geistigen Kampf" zu sein - so jedenfalls meine
persönliche Erfahrung.
In der Praxis haben wir uns oftmals bereits auf eine "logische"
Diskussion eingelassen, weil unser eigener Standpunkt doch so viel
"richtiger" scheint (vielleicht sogar richtiger ist!). Bei solchen
anfangs meist "harmlosen" Meinungsverschiedenheiten steigt mit den
wechselnden Argumenten unmerklich und rasant die Gefahr
wachsender Emotionen.
Und dann ist sehr schnell etwas gesagt, was zwar
nicht ungehörig sein muss, aber dennoch verletzen kann. Trennende
Konfrontationen entstehen, Ärger ist da und schon hat die
Situation eine mächtige Eigendynamik und ist uns bereits
entglitten.
Wie konnte uns das passieren?
Wir dachten doch, dass wir es längst besser wissen und können?!
Nun, meistens ist es einfach so, dass wir den Angriff bzw. die Gefahr von Ärger
nicht rechtzeitig erkannt haben!
Gelingt uns eine Identifikation gleich zu Beginn der Diskussion, dann
können wir nämlich ganz bewusst und sozusagen im Stillen einen "Waffenwechsel" vornehmen!
Wir
lassen die weltlichen Waffen wie zum Beispiel unsere "Logik" oder unsere
"bessere Sichtweise" oder "unser Recht" los und bringen geistige Waffen
ins Spiel:
- Liebe für unser Gegenüber
- Demut, sich selbst geringer achten
- die übernatürliche Waffe des Gebets
Erstaunliche und beglückende Erfahrungen werden wir so mit Gott machen!
Und dabei am Ende keineswegs "den Kürzeren" ziehen!
Hilfreiche Bibelstellen:
Mt 5,38-48
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Auge um Auge
und Zahn um Zahn!» 39 Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht
widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt,
so biete ihm auch den andern dar; 40 und wer mit dir rechten und deinen
Rock nehmen will, dem lass auch den Mantel; 41 und wenn dich jemand eine
Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich
bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will. 43 Ihr
habt gehört, dass gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und
deinen Feind hassen!» 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet,
die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die,
so euch beleidigen und verfolgen; 45 auf dass ihr Kinder eures Vaters im
Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und
lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn wenn ihr die liebt,
die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner
dasselbe? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes?
Tun nicht auch die Heiden ebenso? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein,
gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!
Rö 12,14
Segnet die euch verfolgen, segnet und
fluchet nicht!
Rö 12,17-21
Vergeltet niemandem Böses mit Bösem!
Befleißiget euch dessen, was in aller Menschen Augen edel ist! 18 Ist es
möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. 19
Rächet euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern gebet Raum dem Zorne
Gottes; denn es steht geschrieben: «Die Rache ist mein, ich will
vergelten, spricht der Herr.» 20 Wenn nun deinen Feind hungert, so
speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn! Wenn du das tust, wirst du
feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. 21 Lass dich nicht vom Bösen
überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!
1 Pt 3,9-18
Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder
Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu
berufen seid, dass ihr Segen ererbet. 10 Denn «wem das Leben lieb ist
und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und
seine Lippen, dass sie nicht trügen; 11 er wende sich vom Bösen und tue
Gutes, er suche den Frieden und jage ihm nach! 12 Denn die Augen des
Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren merken auf ihr Flehen;
das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, welche Böses tun.»
13 Und wer will euch schaden, wenn ihr euch des Guten befleissiget? 14
Aber wenn ihr auch um Gerechtigkeit willen zu leiden habt, seid ihr
selig. Ihr Drohen aber fürchtet nicht und erschrecket nicht; sondern
heiliget den Herrn Christus in euren Herzen! 15 und seid allezeit bereit
zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die
Hoffnung, die in euch ist, 16 aber mit Sanftmut und Furcht; und habet
ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus
verlästern, zuschanden werden mit ihren Verleumdungen. 17 Denn es ist
besser, wenn der Wille Gottes es so haben will, ihr leidet für Gutestun,
als für Bösestun. 18 Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten,
ein Gerechter für Ungerechte, auf dass er uns zu Gott führte, und er
wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist
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