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Ehekrise?         

Hilfe bei Eheproblemen

Niemand kann uns mehr verletzen als die Menschen, die uns besonders nahe stehen. Es ist die grausame Todeskraft von Mord, wenn uns geliebte Menschen mit Hass begegnen (1 Jh 3,15).

Aber es sind nicht die Menschen selbst, die solches hervorbringen, sondern unsichtbare Fürsten, Mächte und Gewalten der Finsternis, welche Menschen betrügen und schändlich missbrauchen (Ep 6,12).
Wenn wir diese Mächte erkennen und uns nicht auf ihr böses Spiel einlassen, sondern einen göttlichen Waffenwechsel vornehmen, dann können wir ihnen eine mächtige Niederlage zufügen und dabei unsere Lieben freisetzen!

Zunächst eine kleine und ganz praktische Hilfe für Männer bei Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Frau:

Mann und Frau sind unterschiedliche Wesen, sie ticken völlig unterschiedlich und sprechen nicht die gleiche Sprache. Wenn wir es nicht besser wüssten, dann könnte man sagen: Sie kommen von zwei verschiedenen Planeten. Und jetzt kommt die Lektion daraus: Bei Meinungsverschiedenheiten kann der Mann die Frau nicht "überzeugen", Er kann sie nur "lieben". All die männlichen "logischen", "klaren" Argumente sind für Frauen in Auseinandersetzungen so etwas ähnliches wie "Chinesisch".

Anstatt als Männer die "richtige Meinung" oder das "gute Recht" wortstark mit Argumenten auch ein zweites oder drittes Mal zu erklären, braucht es etwas ganz anderes: Einen Waffenwechsel! Dabei müssen die weltliche Waffen des "Rechthabens" und des "logischen Argumentierens" losgelassen werden und ein Wechsel erfolgen zu den gewaltigen geistigen Waffen:

- demütig bleiben
- die Ehefrau höher achten
- die Ehefrau auch "unverdient" lieben
- still beten für die Ehefrau

Erstaunliche Erfolge werden sich in Streitsituationen einstellen unter Verwendung dieser geistigen Waffen - die übrigens keineswegs nur zwischen Mann und Frau funktionieren! Mehr zum Thema "Waffenwechsel" ist zu finden unter auf den folgenden beiden Seiten:

http://prayerbase.org/gebetskampf_abwehr.shtml
und
http://prayerbase.org/verteidigung.shtml

Bei Scheidung wird es sehr schwierig. Die Bibel sagt, dass Gott die Scheidung hasst und so befindet man sich hier bereits sehr weit ausserhalb der schützenden göttlichen Leitplanken für gelingendes Leben.

S
oweit Scheidungsbestrebungen vom anderen Ehepartner ausgehen, sind die Möglichkeiten des verbleibenden Ehepartners darauf beschränkt, die Bereitschaft zur Versöhnung mit der Bitte um Vergebung mitzuteilen. Was dann noch bleibt ist beten und abwarten. Keinesfalls sind dem scheidenden Partner Steine in den Weg zu legen. Wenn wir den Mut haben, unser Recht völlig loszulassen, dann wird Gott für unser Recht eintreten (Rö 12,17-21).

Nachfolgend zwei eindrückliche Zeugnisse von Überwinderkraft:
 
England
Der Ehemann einer wiedergeborenen Christin konnte es nicht mehr ertragen, dass sie sich zur wöchentlichen Bibelstunde traf  - mit "gefährlichen Sektierern", wie er abfällig zu sagen  pflegte. Schliesslich stellte er ein Ultimatum: "Wenn Du heute Abend das Haus verlässt, dann schliesse ich zu und du kommst nicht mehr herein!" Die Frau erklärte sanft, dass sie Christus mehr gehorchen müsse als Menschen und ging. Bei ihrer Rückkehr fand sie das Haus verschlossen und verbrachte die Nacht im Garten, mit dem Rücken an die Terrassentür gelehnt. Als Ihr Mann am nächsten Morgen die Gartentür öffnete, fiel seine Frau rücklings ins Haus und erwachte. Dann stand sie auf und sagte: "Guten Morgen mein Schatz, hast Du gut geschlafen? Ich mache Dir gleich Dein Frühstück!" Der Mann war von dieser  Reaktion so tief getroffen, dass Gott ihn überführen konnte, ihm Busse schenkte und ihn in einen gewaltigen Dienst führte zur Errettung vieler tausend Menschen.  

Indien
Wenn in Indien Ehefrauen zum Glauben an Jesus Christus kommen, dann beginnt oftmals ein furchtbares Martyrium durch körperliche Gewalt seitens des andersgläubigen Ehemannes. Aber diese tapferen Frauen denken noch nicht mal an Scheidung. Sie sind so gegründet im Wort Gottes und so verwurzelt in der Liebe Jesu, dass ihre Männer von der Gegenwart Gottes überführt werden, eine Entscheidung für Jesus treffen und ihr ganzes Leben verwandelt wird. Der Leidensweg und die Hingabe dieser Frauen dauert mitunter Jahrzehnte, aber sie lieben ihre bösen Ehemänner mit göttlicher Liebe, um auch diese in den Himmel zu retten - was für ein Zeugnis!

Süddeutschland
Ein Pastor im Schwabenland pflegte ratsuchenden Gotteskindern mit Ehe-Problemen und Scheidungsabsichten sehr ernste, biblische Gedanken weiterzugeben, die für Betroffene mitunter wie ein göttlicher Donnerschlag wirkten und sie aus ihrem satten und schläfrigen "Hobby-Christ-sein" aufweckten. Befreit aus Gefangenschaft von Lüge und Stolz, gingen hier oftmals die Augen auf. Das Widerstreben gegen Gottes liebevolles Rufen zur Umkehr wurde aufgedeckt und Busse, ja mitunter sogar völliger Zerbruch gewirkt und dann aber auch ein gewaltiger Aufbruch. Grosse Dankbarkeit für das mutige Festhalten dieses Pastors am Wort Gottes begleitet heute die Geschwister, an ihrer Ehe festhalten durften.

Möge Gott unsere Herzen und unseren Geist immer weiter öffnen für die Offenbarung von seiner Weisheit und Erkenntnis, damit unsere Augen sehen mit seinem Verständnis.
Mögen sich Menschen in Ehekrisen in solch schweren, notvollen Tagen in der Wahrheit von Gottes Wort bewahren. 

Jede geschiedene Ehe entlässt einen schwächeren Teil ins Alleinsein, unabhängig von der Schuldfrage. Obwohl der Mensch eine Ehe scheiden kann, so lässt sich jedoch der veränderte Zustand von Mann und Frau in diesem von Gott gegebenen, schützenden Gefäss niemals umkehren.

Wenn Mal 2,13-16 sagt, dass Gott die Scheidung hasst, dann mag die Tatsache, das Mann und Frau mit der Eheschliessung ein Fleisch sind (Mt 19,5), eine Erklärung dafür sein. Ebenso auch die Weisung im folgenden Satz: Der Mensch soll nicht trennen, was Gott zusammengefügt hat (Mt 19,6). Jesus selber sagt mit Blick auf die Konsequenzen unmissverständlich: "Es ist auch gesagt: Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief. Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet, es sei denn um Ehebruch, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freiet, der bricht die Ehe." (Mt 5,31-32).

Wenn wir glauben, dass Gott allmächtig ist, dann macht er keine Fehler. Dann ist der Ehepartner genau das Werkzeug, durch das Gott den anderen Teil formen und prüfen möchte. Nichts kann ein noch so fehlbarer Ehepartner tun, was Gott nicht zuerst auch zulassen muss.

Schliesslich verdichten sich alle durchlebten Ehe-Stürme von Gotteskindern auf die eine Frage des Schöpfers und Erlösers:
"Vertraust Du mir?"

Enthalten sind auch Fragen wie: Hältst Du fest an meinem Wort? Bist Du bereit, alle Deine Rechte zu meiner Ehre loszulassen? Bist Du bereit um meiner Ehre willen auch Schweres auf Dich zu nehmen?" Gott will und wird den Ehepartner verwandeln in das Gegenüber, das sich der andere Ehepartner wünscht. Er kann dies aber nur, solange wir ihm das Heft nicht aus der Hand nehmen.

So w
ollen wir Gott Ehre machen, indem wir unseren Ehepartnern bedingungslose Liebe schenken, indem wir lernen, sogar unsere Feinde zu lieben und indem wir sichtbar das Böse mit dem Guten zu überwinden. Gewaltige Siege zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung seines Namens sind  uns gewiss!


Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und hat Gunst erlangt von dem Herrn.
Spr 18, 22
       
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