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Unterordnung

Unterordnung - Fürbitte - Obrigkeit

Ein besonders wertvoller Schlüssel für ein Gott wohlgefälliges und gesegnetes Leben ist Fürbitte für unsere Obrigkeit und treue Unterordnung ihr gegenüber. Wenn wir Gottesfurcht für unsere Obrigkeit erflehen, so werden wir gesegnet sein, da es natürlich immer auch uns selber zu Gute kommt, wenn unsere Obrigkeit mit von Gott gegebener Weisheit handelt (Spr 9,10).

Gleich zu Beginn eine sehr ernste Warnung an uns:
"Mein Kind, fürchte den Herrn und den König und menge dich nicht unter die Aufrührerischen! 22 Denn ihr Unfall wird plötzlich entstehen; und wer weiß, wann beider Unglück kommt?"
Spr 24,21-22

Hier lesen wir, dass wir auf keinen Fall gegen unsere Obrigkeit rebellieren dürfen, weil wir uns dadurch selbst in grosse Gefahr bringen, schneller, als dass wir dann noch reagieren könnten! Rede nicht schlecht über Deine Obrigkeit! Mache keine Opposition und beteilige dich nicht an ihr. Sondern bete, segne und sei Friedenstifter!

Bete für:

Alle Obrigkeit und alle Menschen (dazu gehören insbesondere staatliche Regierung und Verwaltung, Kirchen- und Gemeindeleitung, Vorgesetzte im Arbeitsverhältnis, unsere Vermieter usw.)
So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, 2 für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit; 3 denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1 Tim 2,1-4

Erinnere sie, dass sie den Regierungen und Gewalten untertan seien, gehorsam, zu jedem guten Werk bereit; 2 niemand lästern, nicht hadern, gelinde seien, alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen. Tit 3,1-2

Älteste der Gemeinde
Die Ältesten, die wohl vorstehen, die halte man zwiefacher Ehre wert, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. 18 Denn es spricht die Schrift: Du sollst nicht dem Ochsen das Maul verbinden, der da drischt, und: Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. 19 Wider einen Ältesten nimm keine Klage auf außer zweien oder dreien Zeugen. 1 Tim 5,17-19

Vorgesetzte im Arbeitsverhältnis
Den Knechten dass sie ihren Herren untertänig seien, in allen Dingen zu Gefallen tun, nicht widersprechen, 10 nicht veruntreuen, sondern alle gute Treue erzeigen, auf dass sie die Lehre Gottes, unsers Heilandes, zieren in allen Stücken. Tit 2,9-10

Mehrere Bereiche
Seid untertan aller menschlichen Ordnung, 14 um des Herrn willen, es sei dem König als dem Oberhaupt, oder den Statthaltern als seinen Gesandten zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lobe derer, die Gutes tun. 15 Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun den unverständigen und unwissenden Menschen den Mund stopfet; 16 als Freie, und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit, sondern als Knechte Gottes. 17 Ehrt jedermann, liebet die Bruderschaft, fürchtet Gott, ehrt den König! 18 Die Hausknechte seien mit aller Furcht den Herren untertan, nicht nur den guten und milden, sondern auch den wunderlichen! 19 Denn das ist Gnade, wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegen Gott Kränkungen erträgt, indem er Unrecht leidet. 20 Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr Streiche erduldet, weil ihr gefehlt habt? Wenn ihr aber für Gutestun leidet und es erduldet, das ist Gnade bei Gott. 21 Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen hat, dass ihr seinen Fussstapfen nachfolget. 1 Pt 2,13-21

Dieser Befehl Gottes zur Unterordnung findet seine Grenzen einzig und allein dort, wo von uns verlangt wird, gegen den Willen Gottes zu handeln. Nur hier haben wir das Recht, derartige Weisungen nicht zu befolgen, denn wir müssen Gott mehr gehorchen, als den Menschen (Ap 5,29).

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