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PrayerBase - Portal für christliches Gebet

Vergebung

Vergebend beten und Schmerzen ablegen

Es gibt keinen Menschen, der nicht auch schmerzliche, bittere Erfahrungen machen muss. Schwere Erfahrungen sind Teil unserer Lebensrealität in einer gefallenen Schöpfung. Auch als Christen können wir uns dieser Realität nicht entziehen. Aber wir entscheiden selbst darüber, ob- und wie lange wir solchen Umständen erlauben, unser Leben zu bestimmen und unsere Freude rauben zu lassen. Wir können mit unseren Lasten zum Kreuz kommen und sie für immer los werden, indem wir vergebend beten.

Folgender Gedanke führt wieder in Gottes herrliche Weite:
"Die mir Unrecht getan haben, die haben es nicht besser verstanden mit mir umzugehen. Ich darf lernen von Deiner Gnade und Barmherzigkeit und darf diese Menschen in Deinem Namen segnen Herr. Danke, dass ich in diesem Schmerz lernen darf, nicht zu bagatellisieren sondern zu verstehen."

Es ist tragisch, wie oft in der christlichen Seelsorge die harmlos klingende Aussage auftaucht: "Ich möchte ja vergeben, aber ich kann es nicht."
In Wahrheit bedeutet dies jedoch: "Ich will es nicht".
Die betreffende Person hat keine Erkenntnis darin, dass sie damit den Mächten der Finsternis weiterhin erlaubt, sich selbst zu beschweren, sich selbst in Gefangenschaft zu halten und sich selbst foltern zu lassen (Mt 18,23-35). Diese Folter hat verschiedene Formen, z.B. Bedrückung, Depression, Gebrechen, Krankheit, dämonische Festungen und noch vieles andere. Die Wurzel davon ist fehlende Vergebungsbereitschaft.

Vergebung ist auch nicht an die Bedingung geknüpft, dass der Andere sich ändert oder um Vergebung bittet. Das Beurteilen, Erziehen, Verändern oder Verurteilen von anderen Menschen ist allein die Sache Gottes. Meine Sache ist es, dass ich mich selbst verändere und verändern lasse, um so Gott ähnlicher zu werden.

Richard Wurmbrand, der trotz 14 Jahren von Haft und schlimmster Folter in kommunistisch-rumänischen Gefängnissen standhaft am Glauben an Jesus Christus festgehalten hat, schreibt in einem seiner Bücher: "Aber auch bei grausamen Verbrechen ist es nicht christlich, den anderen zu beschuldigen, sondern sich zu fragen: Wie kam es dazu? Was ist meine Schuld?"
(Richard Wurmbrand: "Wo Christus noch leidet", S. 78)

Auch wenn ich mich von anderen Menschen noch verletzt fühle, habe ich den den Sieg Jesu nicht für mich in Anspruch genommen. Mein alter Mensch ist nicht tot und ich verleugne die Kraft Jesu. Bedenken wir immer: Der Stifter unserer Vergebung musste dafür sterben!

Unsere Obrigkeit mit Schuld in Bezug auf unsere eigenen Verletzungen zu konfrontieren ist noch gefährlicher, denn damit stellen wir uns über sie und kanzeln sie ab. Aber auch wenn die Person nicht zu unserer Obrigkeit gehört, haben wir eigentlich immer noch das gleiche Problem: Ich stelle mich über sie, ich erhebe mich über sie. Nur wenn unser alter Mensch wirklich gestorben bist, dann hat der Teufel keine Chance mehr, denn er greift einen Toten an. Haltet Euch dafür!

Nachstehend ein Gebet von Bob Cole, Pastor einer Gemeinde in Seattle/USA. Es kann uns dazu dienen, mit einem für unsere persönliche Situation leicht veränderten Text frei zu werden von belastenden Schatten unserer Vergangenheit:
"Vater im Himmel, im Namen Jesus danke ich dir, dass ich mit dir reden darf. Ich vergebe meinem Vater und meiner Mutter, dass sie sich haben scheiden lassen. Herr, Du kennst die Schmerzen, mit denen ich dadurch die ganze Zeit gelebt habe, und ich bitte dich, dass du mein zerbrochenes Herz heute heilst. Und ich lasse die Schmerzen los, damit ich Heilung empfangen kann. Und ich lasse die Traurigkeit los, damit ich Freude empfangen kann. Und ich empfange deine Heilung heute.
Herr, ich vergebe den Leuten, die meine Gemeinde verlassen haben, ich segne sie Herr, ich bitte dich dass dein Wille in ihren Leben geschehen darf, ich liebe sie, ich vergebe ihnen, ich spreche Leben über sie aus.
Ich segne Menschen, die negativ über mich reden und ich danke dir Herr, dass du mir hilfst, diese Menschen zu lieben, und ich bete für diese Menschen. Aber du siehst auch die Schmerzen, die dadurch in mein Leben gekommen sind und ich bitte dich: Heile du mein zerbrochenes Herz.
Und du weisst Herr, dass mein Freund George an einem Herzinfarkt gestorben ist, 22 Jahre lang waren wir enge Freunde. Und ich freue mich darauf, ihn im Himmel wiederzusehen. Aber ich danke dir Herr, dass du auch mein zerbrochenes Herz heilen wirst.
Und du weisst, dass mein jüngste Schwester gestorben ist. Du weisst, wie lieb wir uns hatten und wie gut wir uns verstanden haben, auch am Telefon und via Internet. So oft haben wir uns gesehen - und jetzt ich vermisse sie, Herr. Aber ich danke dir dass sie jetzt bei dir im Himmel ist! Und heile du doch bitte jetzt mein zerbrochenes Herz.
Und ich empfange jetzt meine Heilung. Und ich danke dir dafür in Jesu Namen. Und ich danke dir Jesus, dass du gekommen bist, um zerbrochene Herzen zu heilen. Danke, dass Du ein grossartiger Herzspezialist bist. Und ich danke dir, dass ich durch all das nicht alleine gehen muss, sondern dass du in mir lebst, dass du mit mir bist und für mich bist, und du hast gesagt, dass du sogar bei mir bist bis an das Ende aller Tage.
Und ich danke dir Herr, dass du jetzt Freude in mein Leben hinein bringst, auch Frieden, Hoffnung und Glaube. Jesus, du machst das Leben lebenswert. Ich liebe dich von meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele, mit all meinem Verstand und mit allen meinen Kräften.
Ich danke dir, dass ich dich anbeten darf. Danke dir, dass ich dir von Angesicht zu Angesicht begegnen darf und mit dir reden kann. Ich danke dir für das ewige Leben. Danke dass ich ein Christ bin und dein Diener. Ich bin dein Jünger, ich bin dein Sohn, dein Tochter. Du machst das Leben lebenswert. Und ich danke dir, dass ich Hoffnung für die Zukunft habe und dass das Beste noch kommt. Du kannst alles in meinem Leben dazu benutzen, dass es zur Erlösung mitwirkt.
Amen"


Durch einem solches Gebet können wir eine besondere Erfahrung machen: Wir stehen auf und wechseln unseren Standort von "Mara" ( = Quelle der Bitterkeit) und gehen hinüber nach "Elim" ( = Stärke). Wenn wir so betend und vergebend ans Kreuz gekommen sind, wird uns der Herr geistig, emotional und körperlich stärken. Dann haben wir wieder neue Kraft für unseren Lebens- und Segensweg. Und wir brauchen nicht mehr nach Mara zurück zu gehen sondern können fortan in Elim leben als geheilte Persönlichkeiten. Wir dürfen dort jederzeit ausruhen und uns von Gott beschenken lassen.

Eigene Heilung im Loslassen des Anderen durch Vergebung

Es besteht ein wichtiger Zusammenhang zwischen der Heilung des verletzten Herzens und dem völligen Loslassen der Schuld des Anderen. Wie schnell sagen wir "ich habe alles vergeben" und dann fühlen uns trotzdem seltsam unwohl, wenn uns die verletzende Person wieder in den Sinn kommt oder gar begegnet.

Das herrliche Maximum göttlicher Vergebung finden wir in Bibelstellen, die davon sprechen, "dass Gott sich an unsere Verfehlungen nicht mehr erinnert" (Hes 18,22; 33,16; Jes 43,25; 54,4; Jer 31,34, Heb 8,12; 10,17). Wie herrlich sind diese Zusagen Gottes betreffend unserer  Sündenschuld, dass er sich nicht mehr daran erinnert! Herrlich befreiend ist es, wenn wir unser Versagen in Jesus bekennen dürfen und dass dann Gott anschliessend nichts mehr von diesem Versagen weiss.


Vergebung in gleichem Mass und gleicher Qualität

Hier gibt es eine wichtige Bedingung: Wir empfangen den Grad an Vergebung, den wir Menschen gewähren, die an uns schuldig geworden sind (Mt 6,12). Es lohnt sich, darüber mal nachzudenken. In Lk 6,36-38  wird es ganz konkret:

"Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; sprechet los, so werdet ihr losgesprochen werden! Gebet, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes und überfliessendes Mass wird man euch in den Schoss geben. Denn mit eben dem Masse, mit welchem ihr messet, wird euch wieder gemessen werden."

Wenn diese Worte in unseren Herzen lebendig werden, dann erkennen wir, in welche grosse Gefahr wir uns begeben mit halbherzigem Vergeben. Das Prinzip von Saat und Ernte gilt auch hier! Machen wir uns also auf und entscheiden uns dafür, grosszügig göttliche Vergebung des Vergessens zu schenken!


Indikator für Vergebung

Zur Ermutigung hier eine Möglichkeit, mit der wir die Qualität unserer Vergebung überprüfen können: Sprechen wir noch über Dinge, mit denen andere Menschen an uns schuldig wurden? Auch wenn dies nicht in nachtragender oder verurteilender Weise geschieht, so haben wir diese Schuld jedoch ganz offensichtlich noch nicht vergessen.

Gehen wir noch einen Schritt weiter: Erlauben wir uns noch Gedanken an Dinge, mit denen andere Menschen an uns schuldig wurden?

Es ist ein wundervolles Spiegelbild göttlicher Liebe, wenn Menschen uns nicht mehr um Vergebung zu bitten brauchen, weil wir bereits vergeben haben. 


Vertiefungsübung des Themas "Vergebung"

Mt 18,21
Wie oft hat Petrus angeboten zu vergeben?
Sieben mal.

Mt 18,22
Wie oft hat Jesus gesagt, dass wir vergeben sollen?
490-mal (oder endlos, kontinuierlich)

Mt 18,23-24
Wie viel Geld schuldete dieser Knecht seinem Herrn?
Einen Millionenbetrag, den er niemals zurück bezahlen kann.

Mt 18,25
Da dieser Knecht nicht Insolvenz beantragen konnte, was würde bald geschehen?
Er, seine Frau, seine Kinder und alles, was er besass, würden auf dem Sklavenmarkt versteigert werden, um seine Schuld abzubezahlen.

Mt 18,26
Was war die Bitte des Knechts?
Dass der Herr Geduld mit ihm haben sollte, und er würde ihm alles zurück zahlen. Hätte er seine Schuld begleichen können? Niemals.

Mt 18,27
Welche Einstellung hatte der Herr gegen seinen Knecht?
Mitgefühl und Vergebung.
Welche Einstellung demonstrierte Gott in Hinblick auf uns und unsere Schuld?
Mitgefühl und Vergebung.

Mt 18,28
Der Knecht, dem vergeben worden war, hatte einen Mitknecht, der ihm wie viel schuldete?
Hundert Denar = ein Tageslohn.

Mt 18,28
Was war die Einstellung dieses Knechts gegen seinen Mitknecht?
Ungeduld, Gewalt und Unversöhnlichkeit.

Mt 18,29-30
Was tat der Knecht mit seinem Mitknecht?
Er warf ihn ins Gefängnis, bis er seine kleine Schuld bezahlen könnte.

Mt 18,31-33
Wie nannte der Herr den nicht vergebenden Knecht?
Böse.

Mt 18,33
Was sagte der Herr seinem Knecht, was er hätte tun sollen?
Mitgefühl und Vergebung für seinem Mitknecht, so wie der Herr sich über ihn erbarmt hatte. Loslassen und vergeben.

Mt 18,34
Als der Herr herausfand, was passiert war, wie hat das seine Gefühle beeinflusst?
Er wurde zornig.

Mt 18,34
Hat der nicht vergebende Knecht durch seine Taten (oder Entscheidungen) die Vergebung eingebüßt, die er ursprünglich erhalten hatte?
Ja.

Mt 18,35
Worauf möchte uns dieses Gleichnis aufmerksam machen?
Auf die gleiche Art wird Gott auch jeden von euch behandeln, wenn ihr euch weigert, euren Mitmenschen wirklich zu vergeben. (Mat. 35,18)


Ausgewählte Bibelstellen zur Vergebung NT

Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. (Mt 6,12)

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.  (Mt 6,14)

Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.  (Mt 6,15)

Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.  (Mt 12,31)

Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen.  (Mt 12,32)

Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal? Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal! (das bedeutet: ohne aufzuhören.) (Mt 18,21 und 22)

Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern;  (Mk 3,28)

Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben. (Mk 11,26)

Und als er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben! (Lk 5,20)

Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben worden, darum hat sie viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
(Lk 7,47)

Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist! (Lk 11,4)

Und jedem, der ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden. (Lk 12,10)

Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigte und siebenmal am Tag wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben. (Lk 17,4)

Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. (Jh 20,23)

So tue nun Busse über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werden mag;
(Apg 8,22)

Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; (Röm 4,7)

Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus. (Eph 4,32)

Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr.
(Kol 3,13)

Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden. (Jak 5,15)

Ich schreibe euch, ihr Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. (1. Joh 2,12)

Ausgewählte Bibelstellen zur Vergebung AT

Da sprach der Herr: Ich habe vergeben nach deinem Wort.
(4. Mose 14,20)

Vergib deinem Volk Israel, das du, o Herr, erlöst hast, und mache dein Volk Israel nicht verantwortlich für das unschuldige Blut, das in seiner Mitte vergossen wurde!« So wird ihnen die Blutschuld vergeben werden.
(5. Mose 21,8 )

und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2. Chr. 7,14)

Denn ein grosser Teil des Volkes, viele von Ephraim, Manasse, Issaschar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt, so dass sie das Passah nicht aßen, wie es vorgeschrieben ist; aber Hiskia betete für sie und sprach: Der Herr, der gütig ist, wolle allen denen vergeben. (2. Chr. 30,18)

Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!
(Ps 32,1)

hast vergeben die Schuld deines Volkes, hast alle ihre Sünde zugedeckt. (Ps 85,3)

Und kein Einwohner wird sagen: »Ich bin schwach!« Dem Volk, das darin wohnt, wird die Sünde vergeben sein. (Jes 33,24)

und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den Herrn!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Grössten unter ihnen, spricht der Herr; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken!
(Jer 31,34)

Und ich werde sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit, mit der sie gegen mich gesündigt haben, und ich werde ihnen alle ihre Missetaten vergeben, mit denen sie gegen mich gesündigt und an mir gefrevelt haben.
(Jer 33,8)

Vielleicht werden die vom Haus Juda auf all das Unheil hören, das ich ihnen anzutun gedenke, und umkehren, jeder von seinem bösen Weg, so dass ich ihnen ihre Missetaten und ihre Sünden vergeben kann!
(Jer 36,3)

In jenen Tagen und zu jener Zeit wird man die Schuld Israels suchen, spricht der Herr, aber sie wird nicht mehr vorhanden sein, und die Sünden Judas, aber man wird sie nicht finden; denn ich werde denen vergeben, die ich übriglasse. (Jer 50,20)

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